Pfarrverband

Illschwang-Kastl-Ursensollen

Katholische Pfarrei Illschwang


Aktuelles

 


Ökumenischer Adventsnachmittag in Illschwang

Nach zweijähriger Pause, bedingt durch die Corona-Pandemie, hatte der ökumenische Seniorenkreis Illschwang die katholischen und evangelischen älteren Herrschaften wieder zu einem besinnlichen, aber auch gemütlichen Nachmittag in das evangelische Gemeindehaus eingeladen. Die Senioren nahmen an vorweihnachtlich, festlich gedeckten Tischen Platz, voller Freude, zum einen auf das zu erwartende Programm, zum anderen auch über die Möglichkeit, sich zu unterhalten, mit Personen, die man schon lange nicht mehr getroffen hat. Für die musikalische Mitgestaltung sorgte eine kleine Gruppe von Illbirgis Klimperkiste. Mit warmherzigen Worten begrüßte Karin Schwabe, im Namen des Seniorenkreises, die Gäste und freute sich, dass sie sich für die Veranstaltung Zeit genommen hatten. Sie weckte bei den Anwesenden Interesse mit einer Bildmeditation, in der von der Entstehung des bekannten Weihnachtslieds "O du fröhliche" erzählt wird. Die ansprechenden Bilder wurden, mit Hilfe eines Beamers gezeigt. Der Text dazu stammt aus einem Kinderbuch. Danach sangen alle gemeinsam die drei Strophen des Liedes. Landrat Richard Reisinger, der mit seiner Mutter nach Illschwang gekommen war, brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass nach sehr bewegenden Jahren wieder ein Stück weit Normalität einkehrt. Von der Pandemie seien besonders die älteren Menschen betroffen gewesen. Er wünschte eine sinnerfüllte Adventszeit und den Senioren vor allem Gesundheit. 1. Bürgermeister Dieter Dehling dankte den fleißigen Helferinnen, die an der Vorbereitung und der Durchführung des Adventsnachmittags beteiligt waren. Er nutzte die Gelegenheit, dem Landrat für seinen persönlichen Einsatz zu danken, dass im neuen Jahr in der Gemeinde wieder Essen auf Rädern anzubieten. Der bisherige Lieferant ist insolvent. Die Aufgabe übernimmt 2023 die ASB Jura Auerbach. Er wünschte den Senioren eine ruhige Vorbereitungszeit hin auf Weihnachten. Der katholische Pfarrer Johannes Arweck freute sich, dass katholische und evangelische Senioren in Illschwang gemeinsam die Adventszeit beginnen können. Sein evangelischer Kolle Thomas Schertel machte in einer kurzen Andacht deutlich, dass Gott in diesen Wochen bei uns anklopft und wir ihm das Tor öffnen sollen. In gemütlicher Runde saßen alle bei Kaffee, Kuchen und Stollen zusammen und nutzten die Gelegenheit zu einem Plausch. (Text: N. Weis)

Martinsfeier der Kindertagesstätte St.Vitus in Illschwang

Mit einem Gottesdienst in der voll besetzten Pfarrkirche begann die Martinsfeier der Kindestagesstätte St.Vitus in Illschwang. Pfarrvikar Pater Praveen ging auf die Gestalt des Heiligen Martin ein, der als Soldat seinen Mantel mit dem armen, frierenden Bettler vor dem Stadttor in Amiens teilte. Vorschulkinder stellten im szenischen Spiel dar, dass man heutzutage vieles mit anderen teilen kann, wie zum Beispiel Zeit, Spielsachen, Brotzeit, Freude, Glück und Liebe. Vorschulkinder führten auch einen Lichtertanz auf und trugen zum Anlass passende Fürbitten vor. Für die musikalische Mitgestaltung sorgten Kinder aus der Grundschule. Pater Praveen segnete die vom Kindergartenförderverein spendierten Martinsgänse Nach dem Gottesdienst setzte sich ein langer Laternenzug, voran mit Martin (Andrea Meier) hoch zu Ross, in Bewegung. Die Strecke führte durch das abendliche Illschwang den Kirchberg hinab, über den Pausehof der Schule bis zum Pfarrzentrum Patrona Bavariae. Der  Elternbeirat sorgte mit Wienerln mit Semmel, Lebkuchen, Brezen, Kinderpunsch und Glühwein, sowie weiteren Getränken für das leibliche Wohl. Es war eine gelungene Veranstaltung für die derzeitige kommissarische Leiterin der KITA Daniela Schröer, welche erstmals die Gesamtorganisation inne hatte. (Text: N. Weis)

Katholische Pfarrei ehrt Ehejubilare

Es war eine Premiere in der katholischen Pfarrei Illschwang. Erstmals waren Ehepaare, die heuer auf ein besonderes Jubiläum ihrer Eheschließung zurückblicken konnten, zu einer festlichen Dankandacht in die Kapelle des Pfarrzentrums Patrona Bavariae eingeladen. Eine solche Veranstaltung hatte es hier bisher noch nicht gegeben. Im Vorfeld waren die Paare, die in diesem Jahr seit 25, 40, 50, 55 oder 60 Jahre verheiratet sind, von der Pfarrei schriftlich eingeladen worden. Pfarrer Johannes Arweck zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden. Er betonte in seinen Ausführungen, dass Gott die Jubelpaare begleitet und durch alle Höhen und Tiefen geführt hat. Dies sei nicht nur persönlich ein Grund zur Dankbarkeit, sondern auch für die Pfarrgemeinde. Auf jedem Platz in der Kapelle befand sich, als ein Geschenk der Pfarrei, eine Scheibe Holz, die liebevoll dekoriert worden war. Die Bäume setzte Arweck in direkte Verbindung zu den Jubilaren. Als Einstimmung in seine Predigte, las der Pfarrer, gemeinsam mit Lektorin Beate Krieger, eine Geschichte in verteilten Rollen vor. Es ging dabei um drei Bäume, die jeweils einen besonderen Wunsch hatten.Der Text machte deutlich, dass manchmal etwas ganz anders kommt als man erwartet. Arweck nahm Bezug auf die Paare, die in ihrem Leben schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Schön zu betrachten seien an einem Stück Holz die Jahresringe. Ein Baum wachse ganz langsam Schicht für Schicht; er wachse aber kontinuierlich. Dies könne ein schönes Bild für die Beziehung von Ehepaaren sein. Im Laufe der Jahre haben sie sich immer besser kennengelernt, Eigenheiten entdeckt, aber auch Fähigkeiten und Liebenswürdigkeiten. Vielleicht habe man im Laufe des gemeinsamen Zusanmmenlebens gemerkt, dass es in bestimmten Situationen gut ist, jemand an seiner Seite zu haben. Das liebevolle Schauen aufeinander könne nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich stark machen. Durch Gott werde die Beziehung von zwei sich Liebenden erst zu etwas Besonderem. Durch das Sakrament der Ehe werde Gott dabei unmittelbar erlebbar. Johannes Arweck sagte zum Schluss an die Jubelpaare gewandt: "Gebt weiterhin gut auf euch acht, auf euch persönlich, aber auch auf eure Ehe!" Nach der Andacht waren alle zu Kaffee und Kuchen in den Pfarrsaal eingeladen. (Text und Bild: N. Weis)


Erntedankfest in der katholischen Pfarrei Illschwang

Seit 1.September ist Pater Praveen Pfarrvikar im Pfarrverband Illschwang-Kastl-Ursensollen. Einer seiner Schwerpunkte liegt darin, zu passenden Gelegenheiten, Familiengottesdienste zu feiern. Dazu gab es nun beim Erntedankfest für ihn die erste Möglichkeit In der Pfarrkirche St.Vitus in Illschwang war, von Mitgliedern der katholischen Pfarrei und der evangelischen Kirchengemeinde ein Altar, mit vielfältigen Erntegaben, aufgebaut worden. Pater Praveen freute sich über den guten Besuch, darunter waren viele Kinder. Ein Team hatte den Gottesdienst vorbereitet. Die Mädchen und Buben waren in das Geschehen einbezogen. Schon zu Beginn zeigten fünf von ihnen Buchstaben in die Höhe, die zusammengelesen das Wort "DANKE" ergaben. Das Gespendete für den Illschwanger Erntedankaltar wird an das Ernst-Naegelsbach-Haus in Sulzbach-Rosenberg weitergegeben.

Fahrzeugsegnung in der katholischen Pfarrei Illschwang

Etwas Besonderes ließ sich die katholische Pfarrei Illschwang am Schutzengelsonntag einfallen. Sie folgte der Einladung der örtlichen Stützpunktfeuerwehr eine Messe in der Fahrzeughalle zu feiern und anschließend auf dem Festplatz die verschiedenartigen Fahrzeuge zu segnen, mit denen die Gottesdienstbesucher gekommen waren. Darunter durften natürlich auch die der FF Illschwang nicht fehlen. Mitglieder des Pfarrgemeinderats hatten in der Halle einen Altar aufgebaut. Für die älteren Besucher standen Bierbänke zum Hinsetzen bereit. Es war schon einige Jahr her, dass in Illschwang die letzte Fahrzeugsegnung stattfand. Pfarrer Johannes Arweck dankte der Feuerwehr für ihre Gastfreundschaft. Er nahm Bezug auf den humorvollen Spruch "Fahr nicht schneller als der Schutzengel fliegen kann.". Damit werde man an ein vorsichtiges Fahren im Straßenverkehr erinnert. Engel sollen im Auftrag Gottes beschützen und begleiten. Sie sind dabei im Auftrag Gottes unterwegs. Viele von uns, so Arweck, haben oft einen Aufkleber oder die Figur eines kleinen Engels mit im Fahrzeug. Der Pfarrgemeinderat bot am Sonntag in Illschwang den Heiligen Christopherus in Form einer Plakette zum Kauf an. In der Bibel seien die Aufgaben von Engeln ehrer ernster Natur. So sind sie Überbringer von Botschaften und Begleiter von Menschen in bestimmten Lebenssituationen, aber auch der Lobgesang Gottes. So preisen sie ihn dafür, dass er Jesus in die Welt gesandt hat. Es tue gut heutzutage zu wissen, dass Gott uns nahe ist. Er schickt die Engel als Begleiter auf unseren Lebenswegen. Ein Schutzengel ist immer bei uns. Nach der Messe ging Pfarrer Arweck durch die aufgereihten Fahrzeuge, um sie zu segnen. Darunter waren Autos, Traktoren, Fahrräder, sogar Rollatoren von älteren Personen. Im Anschluss lud die Feuerwehr noch zu einem Frühschoppen in ihrem Unterrichtsraum ein. (Bild und Text: N. Weis)


Kapellenbauverein Stifterslohe spendet für Schulprojekt in Indien

Über eine Spende des Kapellenbauvereins Stifterslohe kann sich Pfarrvikar Thomas Sanikommula freuen. Die 400 Euro fließen in den weiteren Ausbau eines von ihm initiierten Schulprojekts in seinem Heimatdorf in Indien. Dorthin wird er am 1. September zurückkehren. Seit September 2020 war Thomas Sanikommula gemeinsam mit Pfarrer Johannes Arweck im Pfarrverband Illschwang-Kastl-Ursensollen tätig. Viele Messen feierte er dabei mit den Stifterslohern in ihrer St.-Johannes-Kapelle. Ursprünglich sollte die Spende beim Kirchweihgottesdienst übergeben werden. Eine Erkrankung hinderte Saanikommula, die Messe zu feiern; für ihn sprang Ruhestandspfarrer Hans-Peter Heindl ein. Im Vorfeld hatten die Stiftersloher dem Pfarrvikar eine Spende des Vereins sowie den Erlös aus den freiwilligen Spenden für die Kräuterbüschel- und Köichla-Aktion im Anschluss an den Kirchweihgottesdienst zugedacht. Bei einem Extratermin überreichte Ludwig Hofmann, der Vorsitzende des Kapellenbauvereins, nun einen Scheck über 400 Euro an Sanikommula. Dabei dankte er dem Pfarrvikar für die schönen Messen, die er in Stifterslohe in den vergangenen zwei Jahren mit den Gläubigen gefeiert hatte. "Sein freundliches Wesen, sein strahlendes Lächeln und die kurzen Geschichten, die er in den Predigten mit einbaute, werden in Erinnerung bleiben", war Hofmann sicher. Sanikommula dankte für die finanzielle Unterstützung seines Schulprojekts. (Bild und Text: N.Weis)



Spendenübergabe aus Erlös des Dämmerschoppens in Ödputzberg

Erstmals konnte in diesem Jahr die Maiandacht der katholischen Pfarrei Illschwang am Feldkreuz in Ödputzberg mit anschließendem Dämmerschoppen in der Maschinenhalle und am Vorplatz von Ortssprecher Werner Englhard stattfinden. Bei herrlichem Wetter kamen viele zusammen, um sich geistig und körperlich zu stärken. Dank des guten Umsatzes beim Dämmerschoppen konnte der stolze Betrag von 450 € erwirtschaftet werden. Als Dankeschön für ihr Engagement waren die guten Geister, die den Abend zu einem solchen Erfolg werden ließen, zu einer Brotzeit auf einer Sitzgruppe neben dem Feldkreuz eingeladen. Werner Englhard dankte neben den Helfern Pfarrer Johannes Arweck, dem Männergesangverein Illschwang und dem katholischen Frauenbund, welche an der Mitgestaltung der Maiandacht beteiligt waren. Die Dorfgemeinschaft Ödputzberg überreichte bei dem Dankeschönabend an Pfarrvikar Thomas Sanikommula einen Betrag von 350 €. Er verlässt den Pfarrverband Illschwang-Kastl-Ursensollen und kehrt am 1.September wieder nach Indien zurück. In seinem Heimatdorf hat er ein Kindertgarten- und Schulprojekt ins Leben gerufen. Der Betrag ist für den weiteren Ausbau des Projekts bestimmt. Weitere 100 € finden für den Kirchenschmuck in der Pfarrei Illschwang Verwendung. (Bild und Text: N. Weis)


Pfarrvikar Thomas Sanikommula kehrt nach Indien zurück

Großes Bedauern, aber auch Verständnis für die persönliche Situation, zeigen die Gläubigen im Pfarrverband Illschwang-Kast-Ursensollen, dass der aus Indien stammende Pfarrvikar Thomas Sanikommula wieder in seine Heimat zurückkehrt.
Er verlässt mit Wirkung vom 1.September den Pfarrverband, um in seiner Heimatdiözese Guntur eine Pfarrstelle zu übernehmen. Gerne wäre er noch ein paar Jahre hiergeblieben, aber persönliche Gründe haben letztlich den Ausschlag zu diesem Schritt gegeben. Seine Eltern brauchen zu Hause Unterstützung. Er will ihnen die notwendige Hilfe zukommen lassen und möglichst viel Zeit mit ihnen verbringen.
In den zwei Jahren im Pfarrverband haben ihn den Menschen als eine Persönlichkeit kennengelernt, der gut auf andere eingehen konnte. Sein strahlendes Lachen werden viele in Erinnerung behalten. Gern erinnert man sich an die Predigten, mit oft kleinen Geschichten, die den Menschen gut in Erinnerung blieben. Die offizielle Verabschiedung findet am Sonntag, 24.Juli um 9.30 Uhr bei einer Messe in der Klosterkirche in Kastl statt, der sich ein Stehempfang anschließt. In den letzten Wochen schilderte Thomas Sanikommula bei Informationsveranstaltungen in allen drei Pfarreien wichtige Stationen seines bisherigen priesterlichen Wirkens.
Der Pfarrvikar stammt aus dem Bundesland Andrah Pradesch, In seiner Heimatdiözese Guntur empfing er im April 2010 die Priesterweihe. Danach war er einige Jahre als Kaplan und Pfarrer in Indien tätig. Im Herbst 2014 bekam Thomas Sanikommula die Gelegenheit nach Deutschland zu kommen, um in der Diözese Eichstätt tätig zu werden. Diese Chance nahm er wahr, bedeutete aber gleichzeitig einen großen Einschnitt in seinem Leben. In Deutschland musste er zunächst die neue Sprache lernen. Im Herbst 2015 kam er als Kaplan in die Dompfarrei in Eichstätt. Sein weiterer Weg führte ihn, ebenfalls noch als Kaplan, in den Pfarrverband Velburg. Ein weiterer wichtiger Schritt erfolgte im September 2020. Als Pfarrvikar übernahm er gemeinsam mit Pfarrer Johannes Arweck den Pfarrverband Illschwang-Kastl-Ursensollen. Sanikommulas Schwerpunkt seines Wirkens lag im seelsorgerischen Bereich.
Beim Informationsabend betonte er, dass er sehr dankbar gewesen sei, für die Chance nach Deutschland zu kommen. Es habe ihn hier sehr gefallen. Mit dem Essen, dem Klima, der Sprache und der Kultur. Es war ihm möglich vielfältige persönliche Kontakte zu knüpfen. Er dankte allen, die ihn in den acht Jahren in Deutschland, gut aufgenommen und unterstützt haben.
Auf ein besonderes Anliegen kam Sanikommula am Schluss seiner Ausführungen zu sprechen. Für ihn war es eine Herzensangelegenheit den Kindern in seiner indischen Heimat zu helfen. Seit drei Jahren hat er in Zusammenarbeit mit dem Referat Weltkirche in Eichstätt in seinem Heimatdorf ein spezielles Kinderprojekt gestartet. Es handelt sich dabei um eine von Ordensschwestern geleitete englische Sprachschule. Ein Kindergarten und eine Schule von der ersten bis zur sechsten Klasse sind bereits entstanden. Die Einrichtung besuchen zur Zeit ca. 360 Kinder. Sanikommula sagte: "Wir versuchen  Räumlichkeiten vorzubereiten, um dort auch Mädchen und Buben in der siebten und achten Klasse unterrichten zu können." Dafür bat der Pfarrvikar um finanzielle Unterstützung. Die Spenden werden genutzt für das Lehrergehalt und alle anfallenden Kosten der Einrichtung. Nur durch langfristige Hilfe kann das Projekt fortbestehen.
Möglichkeiten zum Spenden:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Das Geld kann unter dem Begriff "Referat Weltkirche in Eichstätt" auf das Konto mit der IBAN DE69750903000107614950 überwiesen werden. Es ist dabei stets das Kennwort "Kinderprojekt in Thallacheruvu" anzugeben. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Spenden während der Öffnungszeiten der Pfarrbüros abzugeben. Überweisungen können auch jederzeit  noch später vorgenommen werden. (Text und Bild: N. Weis)

Ministrantenverabschiedung und Einführung

Beim Pfarrgottesdienst wurden am Sonntag in Illschwang drei Ministranten verabschiedet und fünf neu in das Amt eingeführt. Insgesamt neun Jahre übten Merle Neudecker und Moritz Habermehl den Altardienst aus. Pfarrvikar Thomas Sanikommula lobte ihre Zuverlässigkeit und ihr Pflichtbewusstsein. Gemeinsam mit Oberministrantin Klara Riederer überreichte er als Zeichen des Dankes eine Urkunde, einen Gutschein und eine Duftkerze. Zwei Jahre war Michael Schottner dabei. Für ihn gab es einen Gutschein der Pfarrei. Sanikommula freute sich, fünf Kinder neu als Ministranten einzuführen. Er betonte, dass der Dienst des Messdieners bei den Messen und Gottesdiensten sehr wichtig ist. Er wünschte Leonhard Pesold, Josefine Pesold, Greta Glaser und Hannes Glaser viel Freude bei der Ausübung dieser Aufgabe. Alle vier bekamen einen Gutschein überreicht. Neu als Ministrant ist auch Thomas Hollweck, der am Sonntag nicht anwesend war.

Diese Messe war gleichzeitig auch Gedenkgottesienst für die vor einigen Wochen verstorbene Organistin und Chorleiterin Schanna Ibler. Sie wurde vom Männergesangverein Illschwang unter der Leitung von Clemens Lindner, Maria Boßle an der Orgel, sowie von Eva Langer mit der Geige in besonderer Weise mitgestaltet. (Text und Bild: N. Weis)

Patrozinium in Stifterslohe

Am 24.Juni wird der Namenstag von Johannes dem Täufer begangen. Die Kapelle in Stifterslohe ist nach ihm benannt. Deshalb wurde am vergangenen Sonntag mit einem Festgottesdienst, der von Michael Haberberger auf der Trompete musikalisch mitgestaltet wurde, das Patrozinium gefeiert. Ursprünglich sollte er auf dem Kapellenvorplatz stattfinden, doch führte die zu erwartende Hitze zu einem Ortswechsel. Im Dorfstadel von Gerhard Übler war es wesentlich angenehmer. Durch die starke Konkurrenz des Altstadtfestes und die hohen Temperaturen blieben einige Plätze frei. Zelebrant des Festgottesdienstes war erstmals der Pfarrer des Pfarrverbands Illschwang-Kastl-Ursensollen Johannes Arweck, zu dem auch St.Johannes in Stifterslohe gehört. Einleitend dankte er allen, die sich das ganze Jahr über um Sauberkeit und Schmuck in der Kapelle kümmern. In seiner Predigt setzte sich Arweck mit Leben und Wirken des Heiligen auseinander. Johannes rufe die Menschen zur Umkehr auf, um sie auf das Kommen von Jesus vorzubereiten. Er bereite für ihn den geistlichen Weg. Von Gott werde den Menschen der Erlöser gesandt. Arweck warf die Frage auf, wo Gott heutzutage in Zeiten weltweiter Gewalt zu finden ist. Gott sei immer auf der Seite der Leidenden. Das Böse habe nicht das letzte Wort. Im Anschluss waren alle vom Kapellenbauverein zum Mittagessen eingeladen, wovon reichlich Gebrauch gemacht wurde. (Text und Bild: N. Weis)